Oxford™

Der Stuhl Oxford™ wurde für die Professoren des St. Catherine’s College in Oxford handgefertigt und von Arne Jacobsen entworfen. Die hohe Rückenlehne und die glatte, geschwungene Furnierform sind ein Symbol für Prestige und Status und sollen ein Gefühl von Raum und Privatsphäre hervorrufen. Das Design entwickelte sich im Laufe der Zeit zum heutigen Oxford™ Klassiker.

STYLE WITH A PURPOSE

Der Oxford Stuhl wurde von Arne Jacobsen ursprünglich als Stuhl für das Lehrpersonal am St. Catherine's College in Oxford, England, entworfen, und ist nun in einer neuen, dem klassischen Design getreuen Ausgabe zurück. Der flexible und bequeme Bürostuhl funktioniert gleichermaßen im Homeoffice oder Esszimmer wie auch in Besprechungs- oder öffentlichen Räumen.

Der Oxford Stuhl kehrt zu seinen Wurzeln zurück und nutzt moderne Technologie für eineharmonische und zeitgemäße Fusion von Komfort und Handwerkskunst in Form eines traditionellen Bürostuhls. Das überarbeitete minimalistische Design des Stuhls zeichnet sich durch diegewohnte Silhouette aus und ist mit niedriger oder hoher Rückenlehne sowie zusätzlicher Unterstützung im Lendenwirbelbereich verfügbar.

Der neue, verlängerte Sitz sorgt für eine natürliche Sitzhaltung, während mittels verbessertem Neigungsmechanismus und verstellbarer Sitzhöhe besser auf unterschiedliche Körpertypen undAktivitäten eingegangen werden kann. Die abgewinkelten Armlehnen finden perfekt Platz unter den verschiedensten Tischplatten. Zusätzlich sind mehrere Optionen für den Fuß einschließlich eines neuen festen 4-Sternfußes in verschiedenen Ausführungen erhältlich, was Ihnen eine komplett individuelle Anpassung ermöglicht. Die Leder- und Textilpolsterungen in neuen Farben ergänzen das minimalistische Design, das sich im privaten Bereich ebenso zu Hause fühlt wie im Büro oder in öffentlichen Räumen.

Die Person

Er konnte schwierig, sarkastisch und kompromisslos gegenüber Arbeitspartnern und Herstellern sein und verlangte von seinen Mitarbeitern, mehr oder weniger rund um die Uhr zu arbeiten oder sich eine andere Stelle zu suchen; das Familienleben hatte hintenan zu stehen. Bei der Renovierung des Hauses wurde die Familie gebeten, für den Anstrich das richtige Weiß unter einer Vielzahl von Varianten auszuwählen; stundenlang mussten Bilderrahmen hochgehalten werden, um die richtige Komposition zu finden. Die Kaffeetassen wurden in ordentlichen, geometrischen Reihen platziert, die Kinderspielzeuge hatten weggeräumt zu sein, wenn Jacobsen schließlich aus dem Studio nach Hause kam. Der naturliebende Botaniker Die andere Seite seiner Persönlichkeit zeigt einen ganz anderen, milderen Jacobsen, der sich im Rousseau-Stil in Aquarelle, Naturstudien und die Pflege von Bäumchen vertiefte. Jacobsen versuchte gelegentlich, den selbst geschaffenen Restriktionen zu entkommen: „Ich ersticke an der Ästhetik“ gestand er privat und empfand manchmal große Freude an der Zuflucht zu Orten, an denen Anti-Design und Anti-Ästhetik herrschten: „Das ist großartig, hier kann man nichts ändern!“ Er verschlang liebend gerne köstliches Gebäck. Aber das Gebäck musste trotzdem gut aussehen, damit es ihm schmeckte, ein Zeichen für sein Dilemma, die Ästhetik außen vor zu lassen, und sei es auch nur für einen Moment. Ein warmer Sinn für Humor Arne Jacobsens Humor und Selbstironie zeigen sich unter anderem in seinen Entwürfen und handgezeichneten Weihnachtskarten für enge Freunde oder in der Art und Weise, wie er sich zu Themen (meist beruflicher Natur) äußerte, die ihm am Herzen lagen. Seit seiner Kindheit spielte er gerne den Clown, und auch in seinen Erwachsenenjahren setzte er die Possenreißerei fort und nahm manchmal verrückte Wetten an, bei denen es zum Beispiel darum ging, eine ausgehöhlte Melone als Hut zu tragen.